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Anreise





Anreise mit dem Auto:

Von Deutschland aus ist der näheste Fährhafen Genua. Von hieraus kann man mit verschiedenen Fährgesellschaften nach Bastia übersetzen. Die Überfahrt dauert je nach Fähre 4-6 Stunden. In der Hauptsaison ist es ratsam frühzeitig zu buchen. Es gibt große Preisunterschiede. Wenn man die Überfahrt auf die richtigen Tage legt, kann man richtig Geld sparen.





Von Italien:

Von Frankreich:


Fährgesellschaften:














An den Fährhäfen geht es bisweilen etwas chaotisch zu. Die Art und Weise wie man einchecken muß ist von Gesellschaft zu Gesellschaft unterschiedlich. In manchen Häfen muß man ins Hafenbüro um sich seinen Aufkleber zu holen. In anderen Häfen kommen Mitarbeiter zum Auto und checken ein. Wenn man die Morgenfähre nimmt und am Vorabend schon am Hafen ist, gibt es bei manchen Gesellschaften die Möglichkeit schon aufs Schiff zu fahren und in einer Kabine zu übernachten. Das muß aber extra gebucht werden. Im Auto oder Wohnmobil lässt sich auch umsonst im Hafen übernachten.

Nach dem Einchecken wird man in die nächste Warteschlange gewunken. Hier wird gewartet bis irgendeiner ein Zeichen zum losfahren gibt. Es ist hier normal, dass alle mehr oder weniger gleichzeitig losfahren und sich an der Auffahrt zum Schiff knubbeln. Es ist sehr sinnvoll Mitfahrer vor dem Einfahren ins Schiff aussteigen zu lassen. Von Mitarbeitern der Gesellschaft wird man auf der Fähre zum richtigen Stellplatz geleitet. Die Fähren werden besonders in der Hauptsaison sehr vollgepackt. Die Autos werden so eng gestellt, dass man die Türen kaum noch auf bekommt. Also, schnell die Handbremse anziehen und austeigen, bevor die nächste Autoreihe ein Öffnen der Tür fast unmöglich macht.

Auf Deck angelangt, fängt jetzt der Urlaub erst richtig an. An Bord gibt es alles was das Herz begehrt. Vom Restaurant bis zum Kiosk, vom Fernsehraum bis zum Shoppingcenter ist alles vorhanden. Auf manchen Fähren gibts sogar einen Pool. In der Hauptsaison sollte man sich zügig einen Sitz- oder Liegestuhlplatz sichern. Bei der Nachtpassage sind Kabinen mit verschiedenen Ausstattungen zu buchen. Die preiswertere Variante ist, sich mit Schlafsack bestückt, einen Schlafplatz irgendwo an Deck zu suchen. Die besten Plätze sind natürlich schnell belegt.



In Bastia angekommen geht das Gedrängel wieder los. Alle wollen gleichzeitig vom Schiff. Es ist kein System zu erkennen, wie die Autos von der Fähre fahren. Wenn man dann aber erstmal wieder festen Boden unter den Reifen hat und sich durch Bastia gekämpft hat, dann hat man es geschafft. Der Stau löst sich außerhalb von Bastia schnell auf.








Anreise mit dem Flugzeug:

Seit Sommer 2006 gibt es eine Direktflugverbindung von Köln-Bonn nach Bastia. Dienstags und Samstags fliegt Germanwings diese Strecke. Flugzeit 1 1/2 Stunden.
Ich war begeistert von dieser neuen Möglichkeit Korsika zu erreichen.

Seit 2007 bietet TUIfly Direktflüge von Köln/Bonn nach Calvi an.

www.germanwings.com


www.tuifly.com




Auf der Insel:

Mit dem eigenen Fahrzeug ist man natürlich unabhängig. Es gibt aber durchaus auch andere Möglichkeiten sich auf der Insel fortzubewegen.
Da ist zum Beispiel die korsische Eisenbahn. Eine Schmalspurbahn mit erheblichem Unterhaltungswert. Die Bahnlinie verbindet Bastia mit Ajaccio. Von Ponte Leccia zweigt eine Verbindung nach Calvi ab. Zwischen I`lle-Rousse und Calvi zuckelt die Bahn direkt am Meer vorbei. Mit offenen Fenstern und Türen rappelt der Zug fast über den Strand. Der schönste und abenteuerlichste Abschnitt beginnt hinter Corte. Die Streckenführung ist Wahnsinn. In südlicher Richtung schlängelt sich der Zug durch die Berge. Die zum Teil alten Dieseltriebwagen müssen sich ganz schön anstrengen die Steigungen zu schaffen. Die Trasse verläuft stellenweise in schwindelerregender Höhe. Ein Tunnel nach dem anderen muss passiert werden und man wird ziemlich durchgeschüttelt. Über Vizzavona, einem Ein- bzw. Ausstiegsort zum, bzw. vom GR20, geht die Fahrt weiter Richtung Südwesten nach Ajaccio. In der Hauptsaison ist es sehr voll im Zug. Aber die Fahrt sollte man unbedingt miterlebt haben.

Bahnverbindungen



Busverbindungen gibt es zwischen den größeren Orten der Insel, jedoch nur 1-2 mal täglich. Private Busgesellschaften fahren z.B. von Bastia die Ostküste Richtung Aleria, Porto Vecchio, Bonifacio. Außerdem gibt es Verbindungen nach Saint Florent und Calvi sowie nach Porto und Ajaccio. Genaue Infos gibts bei den örtlichen Fremdenverkehrsämtern.

Busverbindungen







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Zuletzt geändert am 22.09.2011